Franken-Überbewertung: Schweiz ist eines der wenigen Länder mit steigender Arbeitslosigkeit
Weltweit geht die Arbeitslosigkeit zurück. Sogar in den so genannten Krisenländern der EU Italien, Spanien, Portugal sank die Arbeitslosenquote im Januar. Die Schweiz gehört leider zu den wenigen Negativbeispielen. Nach Ausschluss von saisonalen Schwankungen waren im Februar über 900 Personen mehr als arbeitslos registriert als im Januar. Die Zahl der offenen Stellen ging ging stark zurück. Im Februar waren rund 26.7 Prozent weniger Stellen vakant als noch vor Jahresfrist. Die Aussage des Seco, dass sich die starke Frankenüberbewertung nicht auf die Arbeitslosigkeit ausgewirkt habe, ist sicher falsch. Schauen die Verantwortlichen ihre Zahlen nicht genau an? Machen sie keine Vergleiche mit dem Ausland?
Besorgniserregend ist die Entwicklung bei den über 50-Jährigen. In dieser Altersgruppe hat die Arbeitslosigkeit zahlenmässig am stärksten zugenommen. Damit hat sich ein Trend der letzten beiden Jahre fortgesetzt. Aus der Gewerkschaftsarbeit in den Betrieben erhalten wir die Rückmeldung, dass die Arbeitgeber heute im Gegensatz zu früher weniger zurückhaltend sind, ältere Beschäftigte zu entlassen. Noch vor nicht allzu langer Zeit war die Zurückhaltung bei Entlassungen gemäss diesen Berichten grösser oder es wurden Frühpensionierungslösungen gesucht. Weil die « Älteren » grössere Probleme haben, wieder eine Stelle zu finden.
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